Es läuft!

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Die Winterpause war lang und notwendig. Danach brauchte es – da geht es mir nicht anders als allen anderen – einiges an Zeit und Geduld, um wieder in ein halbwegs regelmäßiges Training zu kommen und vor allem eine annehmbare Fitness zu erlangen. Dass auch ich den Rookie-Fehler „zu viel, zu schnell“ machen musste und mein Körper das sofort mit einem „Nicht mit mir!“ quittierte, half jetzt auch nicht wirklich weiter. Hinzu kam viel Arbeit, ein Frühling, der im Grunde keiner war…und schon stand die Triathlon-Saison vor der Tür, Onkel Jörgi hatte noch keine 200 Laufkilometer auf der 2016er-Uhr und die Fitness war abgrundtief schlecht.😥

Jörg_MTB Breitenstein.jpg

Aber während beim Liga-Auftakt in Backnang noch nicht wirklich viel ging, sah es eine Woche später beim Cross-Triathlon in Remchingen schon deutlich besser aus (v.a. mit meinem Laufen). Dass die Waden von heute auf morgen ihre Zwickereien einstellten und einfach wieder normal funktionierten war natürlich wunderbar. Fragt nicht – ein Arztbesuch wäre wie immer reine Zeitverschwendung gewesen.

Nach Remchingen machte ich offenbar (für mich!!) auch wieder alles richtig in Bezug auf meine Regeneration:

  • ordentlich auslaufen – sogar barfuß auf frisch gemähtem Freibad-Rasen
  • ordentlich verpflegen – sowohl direkt im Ziel, als auch später am erstklassigen Kuchenbuffet
  • ordentlich entspannen – am liebsten in der Sauna im Fildorado
  • nochmal ordentlich verpflegen – bei weltbester Pizza im Toscano
  • ordentlich schlafen

So war mir am Montagabend schon wieder nach einer Runde mit der berühmt-berüchtigten Gruppe 1 des SC Unterensingen zumute. Dank unserem Jungstar Ben habe ich auch wieder einen Sparringspartner, der seinen Puls auf atemberaubende 205 Schläge pro Minute hochjagen kann, im Zweifel jeden Zielsprint für sich entscheidet und mich so ordentlich fordert. Am darauf folgenden Dienstag war das traditionelle Einzelzeitfahren des RSV Vaihingen im Rahmen des sogenennten Skinfit-Cup angesetzt. Ich war müde und das Wetter war schlecht. Trotzdem bewegte ich meine müden Knochen ins Nachbardorf Aich, um mich 20 Minuten lang im tiefroten Bereich zu quälen. Über meinen Schnitt von 41,8 km/h war ich sehr überrascht und zufrieden mit Rang 12 (indes schaffte die Rad-Elite einen 46,2er-Schnitt). Im strömenden Regen fuhr ich direkt nach Hause und freute mich wie selten auf eine heiße Dusche. Einen Tag später hatte ich noch immer nicht genug und absolvierte mit den Sportfreunden von Tria Echterdingen mein erstes Bahntraining der Saison, direkt gefolgt vom Schwimmtraining. Und da endlich spürte auch ich meine Grenzen. Ich konnte noch nicht mal mehr den Wasserschatten auf der Bahn 1 halten und wuchtete mitten im Training meinen geschundenen Körper raus aus dem Becken und ganz schnell ins Bettchen.

MTB SCU Gruppe 1 09.05.16

Am Tag darauf war ich als Helfer beim Swim&Run von Tria Echterdingen eingesetzt und fotografierte bis die Canon qualmte. Das machte zwar einen riesen Spaß (v.a. die ganzen süßen Kiddies anzufeuern), war aber auch keine richtige Erholung. Freitag dann der erste solide Erholungstag. Und am Samstag übernahm ich kurzfristig den Startplatz von Freund Chris und nahm den Günzburger Cross-Triathlon als schnelles Training mit. Danach das gleiche bewährte Regenerationsprogramm wie in der Woche zuvor…und tatsächlich konnte ich gestern Abend den herrlichen warmen Sommerabend wieder mit der bewährten SCU-Crew auf dem Sparky am Albtrauf genießen.

Das Leben ist gut zu mir.🙂

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