Hyperaktive Vollidioten

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Immerhin habe ich es doch tatsächlich gestern Nachmittag geschafft, zum ersten Mal zurück in Deutschland, meinen Hintern zu bewegen. Aber es ist eines dieser Jahre, in denen ich auch mal so absolut null geplant habe (rein renn-technisch jetzt).

Aber im Nachgang meiner Weltreise lief mir noch dieses nette Video von Anke Engelke’s „Ladykracher“ vor die Flinte…und das musste ich jetzt einfach teilen.

Es waren ja nun doch eine ganze Menge Flüge und eine ganze Menge Meilen…

  1. Zürich – Delhi mit Swiss (A 330)
  2. Udaipur – Delhi mit IndiGo (A 321)
  3. Delhi – Bangkok mit Thai Airways (B 777)
  4. Bangkok – Beijing mit Thai Airways (B 777)
  5. Beijing – Tokyo mit All Nippon Airways (B 777)
  6. Tokyo – Toronto mit Air Canada (B 777)
  7. Toronto – Santiago de Chile mit Air Canda (B 777)
  8. Santiago de Chile – Puerto Montt mit Sky Jet (A 320)
  9. Puerto Montt  – Punta Arenas mit Sky Jet (A 320)
  10. El Calafate – Bariloche mit AerolÍneas Argentinas (B 737-800)
  11. Santiago de Chile – Buenos Aires mit Air Canada (B 777)
  12. Buenos Aires – Brasilia mit Lantam (A 320)
  13. Brasilia – São Paulo mit Lantam (A 320)
  14. Florianopolis – São Paulo mit Gol Linhas Aéreas (B 737-800)
  15. São Paulo – Lisboa mit TAP (A 330)
  16. Lisboa – München mit Lufthansa (A 320)

Aber egal welche Airline, egal welcher Flieger, egal welche Nationalität (hauptsächlich), egal ob Kurzstrecke oder Interkont…es ist immer das Gleiche. Überall nur hyperaktive Vollidioten. 🙂

 

 

Nach Chris‘ Kommentar hier mein Nachtrag:

Ich verstehe die Menschen da nicht. Es ist wirklich überall und immer das Gleiche: SOFORT wird erst das Handy angeschaltet…es könnte ja zwischenzeitlich die Welt untergegangen sein und von unserem Superhelden gerettet werden müssen. Dann nichts wie die Schnalle des Gurts öffnen und auf der Stelle aufstehen. Unverzüglich die „overhead bin“ öffnen und natürlich nicht vorsichtig schauen, ob was rausfliegt. Dann gleich das eigene, grenzwertig große und viel zu schwere „Handgepäck“ rauswuchten und – ups, sorry – leider dem Nachbarn fast das Gesicht wegmähen.
Tja, und dann stehen sie da alle wie die Sardinen im Gang und warten, warten, warten… (während Onkel Jörgi noch tiefenentspannt weiter in seinem Buch liest oder einem Podcast lauscht). Derweil strecken sie dem Nachbarn tatsächlich oft unsensibel den Hintern ins Gesicht und rammen auch schonmal mit ihrem Daypack den daneben stehenden Vollidioten.
Und es ist tatsächlich jedes Mal das Selbe. Ohne Ausnahme. Lernkurve? Null-komma-Null!
Und ja, es gibt die ein, zwei Typen pro Flieger, die wirklich super eng getaktet sind, ihren Anschlussflug erwischen müssen oder zu spät zum Meeting kommen. Aber gerade die hätten es besser, wenn man ordentlich, gesittet von vorne nach hinten erst dann aufstehen würde, wenn man dran ist und ganz insgesamt sich nicht so wahnsinnig wichtig nehmen würde.
Die Japaner haben mich mit ihrer unwahrscheinlich höflichen und disziplinierten Art dort sehr inspiriert. Funktioniert einfach besser!

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4 Kommentare zu “Hyperaktive Vollidioten

  1. Ganz genau. Mit etwas Struktur könnte man vermutlich in einem Drittel der Zeit in ein Flugzeug einsteigen und doppelt so schnell wieder rauskommen. Wundert mich schon sehr, denn für die Airlines kostet diese Parkzeit am Gate bares Geld.

  2. Absolut korrekte Analyse, Chris. Wundert mich auch, dass die Airlines bei all‘ der Regelungswut da nichts machen. Rettungsgassen auf der Autobahn funktionieren ja auch – naja – recht gut. Und ansonsten analysieren sie auch jede Minute und quetschen das letzte bisschen Luft raus.
    Was man aber sagen muss: Der Unterschied zwischen den „Profis“ und „Amateuren“ ist schon sichtbar. Ich bin mal Kurzstrecke STG – HAM am späten Abend geflogen. Da waren fast nur Business-Typen und der Flieger war nach 20 Minuten leer, wieder gefüllt und auf dem Weg. Es geht also…

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